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150 Trägerinnen und Träger des Bundesverdienstkreuzes haben den Aufruf für eine Enquete-Kommission Fluchtursachen unterschrieben. Die Bundesregierung hat die Forderung 2018 in den Koalitionsvertrag aufgenommen, 2019 hat sie eine kompetent besetzte Experten-Kommission einberufen. 2021 hat die Kommission ihren Bericht vorgelegt – mit 15 Empfehlungen, die in den nächsten Koalitionsvertrag gehören.

Nicht Flüchtlinge, Fluchtursachen bekämpfen:
Bericht der Fachkommission Fluchtursachen


Die Fachkommission Fluchtursachen hat am 18. Mai 2021 ihren Abschlussbericht an die Bundesregierung übergeben.

Die Lang- und Kurzfassung des Berichtes finden Sie hier.

Die gedruckten Berichte können Sie bestellen mit einer E-Mail an:
fk-fluchtursachen@bmz.bund.de.

Die 24-köpfige Kommission, die auf die Initiative von 150 Trägerinnen und Trägern des Bundesverdienstkreuzes zurückgeht, erhielt im Juli 2019 von der Bundesregierung den Auftrag, Ansätze für eine wirksame Minderung von Fluchtursachen zu entwickeln. Damit wurde der Auftrag aus dem Koalitionsvertrag vom März 2018 umgesetzt. 24 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Nichtregierungsorganisationen, Wirtschaft und internationalen Organisationen haben seit Oktober 2019 das breite Spektrum an flucht- und migrationsrelevanten Themen – von Konflikten, Menschenrechtsverletzungen und politischer Verfolgung bis hin zu Ressourcenknappheit, struktureller Ernährungsunsicherheit, Ungleichheit und den Folgen des Klimawandels – behandelt.

Die Initiative „Enquete Fluchtursachen“ sieht in dem Abschlussbericht die Blaupause für ein umfassendes Programm, Fluchtursachen wirksam zu bekämpfen.


Interviews

„Wir können uns nicht über die Fluchtbewegungen erregen – aber dabei gleichzeitig unbekümmert einen Wohlstand genießen, der nur möglich ist, weil wir die Ressourcen anderer Länder nutzen.“

Klaus Töpfer auf ZEIT ONLINE


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